Peter Pan gegen Hook

Wie ihr als Englischfreaks sicher wisst, heißt „Hook“ auf Deutsch „Haken“. Der Gegenspieler von Peter Pan verdankt seinen Namen also dem Hakenarm, der ihn besonders gefährlich aussehen lässt. (Wie hieß er eigentlich, bevor ihm das Krokodil die Hand abbiss?)

Captain Hook ist ein sehr eitler Pirat, der in Wirklichkeit natürlich nicht existiert hat. Das ist aber nicht schlimm, weil die Phantasie in den Peter-Pan-Geschichten sowieso eine große Rolle spielt, und dieser ist der Kraftprotz ja entsprungen.

Hook trägt die modischste Kleidung seiner Zeit zur Schau, womit er sich beträchtlich von seinen verwahrlosten Untergebenen abhebt. Solche langen lockigen Haare möchte bestimmt manche Zuschauerin gerne haben. Doch in seinem Kopf ist außer einer Menge Stroh nicht viel drin.


Peter Pan und Hook in der Comicversion
Hook = Haken, der Name rührt von seiner originellen Armprothese her

Das gefräßige Krokodil von damals ist anscheinend auf den Geschmack gekommen, weil es ihn immer noch verfolgt. Eines darf schon verraten werden: Es gibt ein Happy End, jedenfalls für das Krokodil.

In der Rolle des Peter treffen wir den „Mrs.Doubtfire“-Darsteller Robin Williams wieder, der hier voll in seinem Element ist. Auch die liebenswerte „Pretty Women“ Julia Roberts versprüht ihren Charme in Form der kleinen Fee „Glöckchen“.

Die Story: Peter Pan fristet mit seiner Familie ein eintöniges Dasein und steckt als Unternehmer voll im Geschäftsleben. An das Nimmerland kann er sich nicht mehr erinnern. Das ändert sich im Laufe des Filmes nach und nach, weil er dorthin Die wurden natürlich von Hook entführt und staunen nicht schlecht, als sie erfahren, dass ihr Papa der berühmte Peter Pan ist.

Liebenswert anzuschauen sind auch die „Verlorenen Jungs“, eine sympathische Rasselbande, die Peter mit allen Kräften unterstützen.