Berüchtigte Piraten der Karibik

Sir Francis Drake:
Francis Drake ist einer der Piraten, die mit einem Kaperbrief ausgestattet wurden. Er erhielt diesen Freibrief und obendrein einige schnelle wendige Galeonen direkt von der englischen Königin Elisabeth I., wie man oft auch schon in einigen Weil die Spanier vor Francis Drake großen Respekt hatten – ja, man kann sogar von purer Angst sprechen – wurden in vielen Städten und Niederlassungen stabile Küstenbefestigungen gebaut. Vor mehreren Jahren kam im TV eine Serie über Drake. Vielleicht erinnern sich Eure Eltern und Großeltern noch an den Soundtrack dieser spannenden Abenteuerfilme, dessen Text ungefähr so ging: „Sailing sailing, rund um die ganze Welt, wir fahr’n über’s Meer, die kreuz und die quer, und kriegen auch noch Geld …“


Mit einem Piratenfernrohr entdeckte man rechtzeitig die fette Beute
Witzige Piratenfiguren als Tortendekoration oder zum Spielen

Jean Florin ("Fleury"):
Jean Florin machte im 16 Jahrhundert die Weltmeere unsicher. In der Nähe von Portugal wurden von ihm in einem Geniestreich zwei spanische Schiffe gekapert. Diese hatten unter anderem mehrere Kisten voller Goldbarren an Bord. Außerdem fanden Auch Jean Florin wurde ein Kaperbrief mit weitreichenden Vorzügen angeboten, in seinem Fall vom französischen König Franz I. Dadurch angespornt verfolgte auch er jetzt insbesondere spanische Schiffe, was oft von Erfolg gekrönt war.

Blackbeard:
„Blackbeard“ heißt auf Deutsch so viel wie „Schwarzbart“. Jetzt kann sich bestimmt auch jeder vorstellen, wie dieser Seeräuber aussah oder hat diesen Piraten mit dem unverwechselbaren Wildwuchs im Gesicht sogar schon in einem Film gesehen. Er war wohl der berüchtigtste englische Pirat und war nicht nur in der Karibik unterwegs. Nein, sein Einflussgebiet streckte sich bis nach Westindien. Aufgrund seiner Kaltblütigkeit wurde er zur Legende. Viel weniger bekannt ist, dass dieser bärtigste aller barttragenden Freibeuter schwer abhängig war: von Alkohol, Drogen und natürlich von Gold und Edelsteinen. Sein Ende nahte unseren Quellen zufolge im Jahr 1718. Bei einem der üblichen Seegefechte wurde er von Robert Maynard, einem Royal Navy Lieutenant, überlistet und starb. Es geht das Gerücht um, dass Maynard seinen Kopf abschlagen ließ.

Henry Morgan:
Auch Henry Morgan war sehr bekannt. Wenn man damals in der Karibik seinen Namen hörte, verzerrten sich die Gesichter zu einer schrecklichen Grimasse. Dort wo heute die Dominikanische Republik und Haiti liegen, kreuzte er mit seiner großen F Wie könnte es anders sein, vor allem spanische Schiffe hatten es ihm angetan. Wir möchten keine spanischen Seeleute zur damaligen Zeit gewesen sein! Er griff aber auch Ländereien und Städte vom Landesinneren her an, um so deren Befestigungswälle zu umgehen. Ein pfiffiges Bürschlein !