Berühmte Piraten-Wracks

Käpt'n Kidd’s Wrack:
Es ist zwar von den Historikern nicht eindeutig geklärt, ob Captain Kidd ein echter Seeräuber war, deshalb haben wir ihn auf der Seite der berühmten Piraten auch nicht erwähnt. Das Wrack seines Schiffes wurde erst vor einigen Jahren aufgefunden, und zwar in unmittelbarer Nähe der karibischen Insel Catalina. Es erstaunt besonders, wenn man hört, dass es nur 25 Meter von der Küste entfernt war und gar nicht so tief Stellt euch nur einmal vor, Ihr hättet beim Schnorcheln einen von Korallen überzogenen Goldbarren oder eine mit Muscheln besetzte Kanone entdeckt!

Ein Archäologe der amerikanischen Indiana University konnte sein großes Glück dann auch kaum fassen. Der einzige Wermutstropfen dabei war, dass sich leider kein Schatz an Bord befand, weil Kidd den höchstwahrscheinlich selbst woanders versteckt hat.


Dieses Schiffswrack wurde in einem Urlauberzentrum zu einer Piratenkneipe umfunktioniert!

Blackbeards Schiffswrack:
Das Piratenschiff vom „Schwarzbart“ lief Anfang des 18. Jahrhunderts vor dem heutigen North Carolina auf eine Sandbank. Weil man erst in unserer Zeit über die entsprechende Suchtechnik verfügt, wurde auch sie erst jetzt entdeckt.

Es wäre ja nicht „Blackbeard“ gewesen, wenn er seine Schätze einfach so an Bord gelassen hätte. Man fand darin nicht mal einen goldenen Dukaten. Aber immerhin wurden andere Gegenstände geborgen, darunter Zinnteller, Keramikgeschirr, Weinflaschen und mehr.

Die "Speaker" vom Seeräuber John Bowen:
Südöstlich von Afrika liegt Mauritius, eine Perle im Ozean mit weißen Stränden und türkisblauem Meer. Kein Wunder, wenn es dort auch dem Piraten John Bowen gefiel, sogar so gut, dass er sogar sein Schiff dort auf dem Grunde des Meeres parkt Von der „Speaker“ selbst war allerdings nicht mehr viel übrig. Im weiteren Umfeld barg man jedoch nautische Geräte, Kanonen mit Munition und Goldbarren, die natürlich alle mit Muscheln und Korallen verziert und deshalb kaum noch zu erkennen.